4. Ausgabe 2015

Aus dem Wahlkreis: Unter Tage mit Kali+Salz

Ute Bertram und Verantwortliche der K+S KALI GmbH mit weißen Helmen in einem Büroraum im Gespräch

In der Wahlkreiswoche besuchte ich das stillgelegte Kali+Salz Werk in Giesen-Ahrbergen, um mir einen Eindruck von der angestrebten Wiederinbetriebnahme des Kali-Bergbaus zu machen. Das dort vorhandene Kali gibt es in dieser Qualität nur einmal in Deutschland, und könnte weit über Weltmarktpreis verkauft werden. Über 150 km Streckennetz sind unterirdisch noch vorhanden. Wenn es zur Öffnung kommt, können wir mit bis zu 500 neuen Arbeitsplätzen rechnen. Das würde nicht nur Giesen, sondern die gesamte Wirtschaftsregion im Nordkreis stärken. Eine Entscheidung darüber, ob das Werk die Produktion wieder aufnimmt, ist in diesem Jahr allerdings nicht mehr zu erwarten, da es zunächst mehrerer Eignungsfeststellungsverfahren bedarf. Kali+Salz bietet den Bürgern übrigens die Möglichkeit, sich einen eigenen Eindruck durch einen Werksbesuch zu verschaffen. Eine solche Fahrt „unter Tage“ kann ich allen Interessierten nur empfehlen. Ich zumindest war beeindruckt.

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