8. Ausgabe 2015

Delegationsreise zu den deutschen Minderheiten in Osteuropa

Ute Bertram an einem kleinen Tisch neben Klaus Brähmig in einem Innenhof vor vergittertem Fenster beim Eintragen in das Kondolenzbuch des ehemalige Konzentrationslager in Auschwitz

Die Gruppe der Vertriebenen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kümmert sich seit 1949 um die Interessen der deutschen Minderheiten und Aussiedler. Gemeinsam mit meinem Kollegen Klaus Brähmig, dem Vorsitzenden der Gruppe, fuhr ich vor zwei Wochen nach Osteuropa, um dort u. a. die Vertreter der Ungarn- und Karpatendeutschen zu treffen. Unsere Reise – vier Länder in fünf Tagen! – war anstrengend, aber der Empfang immer unglaublich herzlich. Den Menschen, mit denen wir sprachen, geht es gar nicht so sehr um finanzielle Unterstützung, viel wichtiger ist ihnen die Wertschätzung ihrer deutschen Wurzeln. Dass ihnen Abgeordnete des Deutschen Bundestages einen Besuch abstatten, war für sie fast ein Familienereignis. Viele leben seit Generationen in den deutschen Siedlungsgebieten und haben über Jahrhunderte hinweg die deutsche Tradition gepflegt. Doch die demografischen Veränderungen stellen die Menschen gerade bei der Bewahrung ihrer Kultur vor große Herausforderungen. Der Nachwuchs fehlt; und oft identifizieren sich die jungen Leute auch nicht mehr so sehr mit der Geschichte ihrer Großeltern. Zum Abschluss der Reise besuchten wir das ehemalige Konzentrationslager in Auschwitz. Es war ein wirklich bewegender Moment als wir uns in das Kondolenzbuch eintrugen. 2015 jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers zum 70. Mal und auch im Bundestag gedachten wir am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus.

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