8. Ausgabe 2014

Kommunales: CDU will Ehrenamt nicht mehr auf Elterngeld anrechnen

ein kleiner Junge und ein kleines Mädchen arm in arm auf einem Stein umgeben von Bäumen von hinten zu sehen

Das Elterngeld ist eine volle Erfolgsgeschichte: Dank der von der CDU eingeführten Lohnersatzleistung können junge Eltern das erste Jahr mit Kind mittlerweile entspannt angehen. Zusammen mit dem breitflächigen Ausbau der Kinderbetreuung ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie dadurch deutlich leichter geworden. Es ist toll, wenn manch ein junges Elternteil die Zeit nutzt, um sich in seiner Kommune zu engagieren. Wer für seine Tätigkeit in Kreis–, Stadt– oder Ortsrat eine Aufwandsentschädigung bekommt, der muss allerdings erschreckt feststellen, dass sich dadurch sein Elterngeld vermindert. Das wollen wir als CDU/CSUBundestagsfraktion nun ändern. Denn unsere Kommunen brauchen junges Engagement! Wir haben ja bereits durchgesetzt, dass kommunale Ehrenämter nicht auf die Rente angerechnet werden — und analog soll nun auch das kommunale Ehrenamt nicht länger die Höhe des Elterngeldes beeinflussen. Gilt nur zu hoffen, dass wir davon auch unsere SPD-Familienministerin Manuela Schwesig überzeugen können.

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