Kultur und Medien

Kulturausschuss debattiert über Freiheits- und Einheitsdenkmal

© Milla & Partner

Es ist ein historisch fast einmaliger Vorgang: 1989 gingen in der damaligen DDR gut 320.000 Menschen auf die Straße, um mit Kerzen und Plakaten gegen das Regime zu protestieren. Und sie schafften es tatsächlich: Die „friedliche Revolution“ beendete das SED-Regime; 1990 kam es zur deutsch-deutschen Wiedervereinigung. Diesem Wunder soll in der Mitte Berlins ein Denkmal gesetzt werden – das war der Wunsch des deutschen Volkes, und auch des Bundestages, der das in zwei Beschlüssen in den Jahren 2007 und 2008 festgehalten hat. 10 Millionen Euro wurden dafür bereitgestellt.

Der im Wettbewerb auswählte Entwurf von Milla & Partner sollte ursprünglich 9,7 Mio Euro kosten, wurde dann aber teurer. Im vergangenen Herbst verweigerte der Haushaltsausschuss des Bundestages daher aus Sorge vor einer Kostenexplosion die weiteren Mittel. Seitdem ist das Projekt gestoppt.

Im Ausschuss für Kultur und Medien sprachen wir nun am 25. Januar mit Fachleuten darüber, wie weiter zu verfahren ist. Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, der dem Ausschuss als Ehrengast beiwohnte, machte dabei deutlich: An der gültigen Beschlusslage des Bundestages hat sich nichts geändert. Der Ausschuss war sich auch einig, dass ein Denkmal für die friedliche Revolution heute so wichtig ist wie eh und je. Insofern hoffen meine Fachkollegen und ich nun auf eine baldige Lösung.

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