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Ute Bertram: „Die neuesten Nachrichten von Bosch beunruhigen mich sehr“

Die Nachricht, die Bosch-Gruppe plane, für den Geschäftsbereich Starter Motors and Generators einen Partner für ein Gemeinschaftsunternehmen oder einen Käufer zu suchen, beunruhigt mich sehr. Denn die dafür gegebene Begründung, der Bereich in diesem wettbewerbsintensiven und kostengetriebenen Markt habe zusammen mit einem Partner oder Käufer bessere Wachstumschancen, überzeugt nicht. Genaugenommen besagt sie, dass sich die Bosch-Gruppe den Wettbewerb in diesem Marktsegment allein nicht länger zutraut oder die Suche nach einem Käufer nur das Signal sendet, sich vom Standort Hildesheim mit diesen zukunftsträchtigen Produkten zurückzuziehen.

Stattdessen erwarte ich von der Bosch-Gruppe, alles zu unternehmen, diesen Geschäftsbereich mit seinen Arbeitsplätzen, von denen auch viele Familien abhängen, in Hildesheim zu erhalten. Dem Konkurrenzdruck aus Fernost darf nicht nur durch Arbeitsplatzverlagerung begegnet werden. Vielmehr könnten auch kostenbewusste Manager erkennen, dass der Produktionsstandort Deutschland mit seiner gewachsenen Unternehmenskultur in sozialer Marktwirtschaft gerade mittel- und langfristig Vorteile bietet, die andernorts nicht zu finden sind. Ich hoffe sehr, dass kurzfristiges Kostendenken bei Bosch, einem der ‚Paradepferde‘ der deutschen Wirtschaft, nicht das ausschließliche Entscheidungskriterium darstellt und insbesondere die Erkenntnis um sich greift, dass die Beschäftigten das eigentliche Kapital der Firma sind.

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