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Ute Bertram: Flexi-Rente leitet einen längst fälligen Mentalitätswechsel ein

Letzte Woche wurde die so genannte „Flexi-Rente“ vom Deutschen Bundestag beschlossen. Dazu die Hildesheimer Bundestagsabgeordnete Ute Bertram: „Die Flexi-Rente leitet einen längst fälligen Mentalitätswechsel in der Rentenpolitik ein. Endlich werden die Menschen über 65 Jahre in die Lage versetzt, länger zu arbeiten. Endlich geben wir Angestellten das Recht, selbst zu entscheiden, wie lange sie arbeiten wollen.“

Wer länger arbeitet, soll nach dem Gesetz mehr Rente erhalten, wenn er weiter in die Rentenversicherung einzahlt. So profitiert der Arbeitnehmer auch von den Beiträgen, die sein Arbeitgeber für ihn zahlt und die die Rentenversicherung bislang einbehalten hat. Ferner müssen Arbeitgeber für Mitarbeiter, die über das Renteneintrittsalter hinaus arbeiten, künftig keinen Beitrag zur Arbeitslosenversicherung zahlen. Dazu Ute Bertram, die auch Mitglied im Parlamentskreis Mittelstand ist: „Von der Flexi-Rente profitieren alle Seiten: Der Staat nimmt mehr Steuern ein, der Arbeitgeber kann seine Fachkräfte länger im Betrieb halten. Vor allem aber kann der Arbeitnehmer seinen Renteneinstieg nach seinen Wünschen freier gestalten. Das kommt in vielen Fällen den Wünschen und auch den Fähigkeiten der „jungen Senioren“ sehr entgegen.“

Das Gesetz tritt ab 2017 in Kraft. Laut Ute Bertram muss die Regelung nun auch auf Beamte übertragen werden: „Es ist nicht einzusehen, dass rüstige Beamte mit 67 Jahren in Zwangspension geschickt werden, wenn sie gerne weiterarbeiten wollen und der Dienstgeber ihre Expertise dringend braucht.“

Hildesheim, 24. Oktober 2016

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