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Ute Bertram: Kongolesische Botschaft würdigt entwicklungspolitischen Einsatz aus Alfeld

Der Verein „Haus Amani – Wir helfen den Kindern e.V.“ aus Alfeld engagiert sich seit Jahren für ein Straßenkinder-Projekt in der kongolesischen Großstadt Goma. In der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu fehlt es nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg an vielem – unter anderem an Schulen. Daher beschloss das „Maison Amani-Paix“ im letzten Jahr den Bau einer Grundschule für 250 Jungen und Mädchen. Der Alfelder Verein kümmerte sich um die Finanzierung und sprach auch die örtliche Bundestagsabgeordnete Ute Bertram an. Sie setzte sich beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für einen Zuschuss ein – und hatte Erfolg: mit 65.000 Euro beteiligte sich das BMZ an dem Bau.

Nun lud Ute Bertram den Verein nach Berlin ein, um mit der kongolesischen Botschafterin über den Fortgang der Arbeiten zu sprechen. Ihre Exzellenz Frau Clémentine Shakembo Kamanga empfing die Delegation in der Botschaft und war sichtlich beeindruckt vom Engagement der kleinen Alfelder NGO (Nicht-Regierungs-Organisation). Andreas und Marianne Unger aus dem Vereinsvorstand berichteten von den Schwierigkeiten des Grundstückskaufs und den zahlreichen Problemen, bis im November 2016 der Bau des Schulgebäudes endlich begonnen werden konnte.

Andreas Unger: „Nicht immer lief alles glatt, aber wir bekamen Unterstützung von vielen Seiten. Frau Bertrams Einsatz und ihre Kontakte haben uns manche Tür geöffnet. Mit Hilfe umfangsreicher Spenden, z.B. vom Lions-Club Alfeld, dem Bistum Hildesheim und der Schülerschaft des Gymnasiums Alfeld, konnte dieses ambitionierte Vorhaben auf den Weg gebracht werden.“

Die Botschafterin versprach, sich für die Förderung des Projekts bei der kongolesischen Regierung einzusetzen und bedankte sich für das große Engagement des Vereins. Denn viele kongolesische Kinder haben keinen Zugang zu Bildung. Der neue Schulbau soll den betroffenen Kindern helfen, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.

Ute Bertram: „Dieser Tage wird viel davon gesprochen, dass zur Bekämpfung der Flüchtlingskrise auch ‚Hilfe vor Ort‘ nötig ist. Wo aber andere nur reden, handelt der Verein Haus Amani seit Jahren. Ich bin froh, dass ich die Arbeit dieses vorbildlichen Vereins auf diese Weise unterstützen konnte!“

Berlin, 20. Januar 2016

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