Pressemitteilung

Zwangsarbeiter erhalten symbolische Entschädigung

In seiner „Bereinigungssitzung“ zum Bundeshaushalt 2016 hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages 50 Millionen Euro für die Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter bereitgestellt.  Dazu erklärt die Hildesheimer Bundestags­abgeordnete Ute Bertram:

„Die zivilen deutschen Zwangsarbeiter des Zweiten Weltkriegs erhalten jetzt endlich eine späte Anerkennung ihres großen Leids. In den kommenden drei Jahren werden auf Initiative der Union dafür insgesamt 50 Millionen Euro eingesetzt. Einzelheiten werden zwar noch durch das Bundesministerium des Innern geregelt. Klar ist aber, dass eine symbolische finanzielle Anerkennung erhalten wird, wer als Zivilperson aufgrund seiner deutschen Staats- oder Volkszugehörigkeit durch fremde Staatsgewalt während des Zweiten Weltkriegs und danach zur Zwangsarbeit herangezogen wurde. Da hierunter viele Kinder waren, sind viele der Betroffenen noch am Leben.

Damit erfüllt sich eine langjährige Forderung der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, deren Mitglied ich bin. Ich freue mich für alle Betroffenen aus der Region Hildesheim, die von dieser späten Wiedergutmachung profitieren.“

Berlin, 13. November 2015

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